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User Experience Management-Methoden

Entwicklung
- User Experience Management (UEM)-Matrix -
  • Beschreibung:
    Management-Steuerungs-Instrument zur Kosten-Nutzen-Abwägung von Produktmerkmalen bei Produkt-Enwicklungen und -Optimierungen

  • Urheber:
    Unbekannt

  • Ziel:
    Ermittlung der Produktmerkmalen, die das beste Verhältnis von Benutzerfreundlichkeit bzw. -Akzeptanz zu Implementierungsaufwand versprechen

  • Nutzen:
    Entscheidungen des Projektmanagements hinsichtlich der Realisierung oder Zurückstellung von Produktmerkmalen in einem Protottypen oder produktionsreifem Produkt können auf der Basis einer gegen Aufwände ausbalancierten Relevanz-Abschätzung von Nutzerfanforderungen anstatt "nach Gefühl" getroffen werden.

    Dies resultiert in einem Erzeugniss, welches einen guten Kompromiss zwischen Produktmerkmalen ("Features"), Nutzer-Anforderungen und kosteneffizienter Produktion aufweist.

    Da die UEM-Matrix dabei hilft, "interne Reibung" zwischen allen an der Produktentwicklung beteiligten Parteien zu reduzieren, können Projekt-Deadlines leichter erreicht und Budget-Überschreitungen effektiver vermieden werden.


  • Besonderheiten:
    Die Konstruktion der UEM-Matrix ist ein kooperativer Prozess, welcher darauf abzielt, einen für alle Beteiligten tragbaren Kompromiss aus markgerechter Funktionalität und engen Zeit/Budget-Grenzen bei einem Produkt zu erzielen.

    Im Regelfall ist dazu eine Diskussion zwischen User Experience- oder Usability-Experten und anderen Interessenvertretern (Produkt-Marketing, Entwickler, Business-Analysten...) notwendig. Daher ist unabhängige Moderation eine wichtige Teilaufgabe bei der erfolgreichen Erstellung von UEM-Matrizen.

    Da das Resultat einer solchen Diskussion eine Kombination der bestmöglichen Abschätzung mindestens zweier Projekt-Parteien (Anbieter/Endkunde) darstellt, können nachfolgende Diskussionen über weitere Produktmodifikationen durch die zuvor getroffene beiderseitige Zustimmung auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden.

    Darüber hinaus können Projektmanager ihren Vorgesetzten gegenüber auf rationaler Basis erläutern, warum spezifische Produktmerkmale bei einer bestimmten Produktversion den Vorzug vor anderen bekommen haben.

  • Beantwortete Fragen:
    Was kostet Produktmerkmal X dem Hersteller?
    Wie groß ist die Bedeutung von Produktmerkmal X aus
    Sicht des Endkunden?
    Welche Produktmerkmal-Kombination bietet das beste
    Verhältnis von Implementierungs-Aufwand zu
    Gebrauchs-Nutzen?
 

[Beispiel eine UEM-Matrix]

 
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Strategische Planung Forschung Optimierung
Was ist eigentlich...
 

...Usability?
Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit eines beliebigen Produkts oder einer Dienstleistung.
   Gemäß der ISO-Norm 9241-11 ist Usability das "Ausmaß, in dem ein Erzeugnis von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Handlungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen".

 
 

...Ergonomie?
Die Ergonomie (von griech. "ergon" (Arbeit, Werk) und "nomos" (Gesetz, Regel)) ist die Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzern und Objekten.
   Ein Ziel der Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen und Werkzeuge an den Menschen.
   Dazu werden Tätigkeiten und Leistungen unter Einbeziehung subjektiver und objektiver Faktoren und Prozesse analysiert und optimiert.
   Erste Ergonomie-Ansätze gab es in Deutschland durch das Bauhaus, als "Geburtsstunde" der Ergonomie kann aber der 2. Weltkrieg angesehen werden.

 
 

...Human Factors?
Human Factors ist ein synonymer Begriff für Ergonomie. Er ist vor allem im Anglo-Amerikanischen Kulturraum gebräulich.