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User Experience Management-Methoden

Produkt-Optimierung
- Conjoint-Analyse -
  • Beschreibung:
    Qualitative Methode zur Rückführung der Attraktivität eines Produktes auf Teilnutzwerte der vom Endkunden realisierten Merkmalsausprägungen

  • Urheber:
    Prof. P. Green (1990)

  • Ziel:
    Ermittlung eines optimalen Produkt-Gesamtbildes aus einzelnen Teilnutzwerten (Beispiel: Bevorzugte Konfiguration eines Automobils aus verschiedenen Produkt-Merkmalen [Preis, Farbe, Leistung, Verbrauch, Ausstattung etc.])

  • Nutzen:
    Durch Conjoint-Analysen kann eine der größten Herausforderungen im Produkt-Marketing - die Preisfindung - marktangemessen gemeistert werden. Dies gilt für Neuprodukte wie auch für bereits existierende, deren Preis auf Grund sich verändernder Markt-Rahmenbedingungen angepasst werden soll.

    Darüber hinaus können durch Conjoint-Analysen während der Produkt-Konzeptionierung, -Entwicklung und -Optimierung wichtige Informationen über optimal markttaugliche Kombinationen aus einer Vielzahl möglicher Produkt-Einzelmerkmale gewonnen werden.

    Bei Neu-Produkten können in Form von Kompetitiven Benchmarks durchgeführte Conjoint-Analysen ebenfalls einen Beitrag zur Einschätzung möglicher Marktanteile bei unterschiedlichen Produktvarianten liefern.

  • Besonderheiten:
    Fordert vom Probanden viel Mitarbeit, geht aber auch stark auf die individuellen persönlichen Einstellungen und Sichtweisen des Gespächspartners ein

  • Beantwortete Fragen:
    Wie sind einzelne Produktmerkmale in ihren Ausprägungen
    untereinander aus Sicht des Endkunden gewichtet?
    Welches Produktmerkmal beeinflusst die Kaufentscheidung
    am stärksten?
    Welcher Preis-Leistungsmix erzielt die höchste Akzeptanz?
    Welchen Marktanteil kann ein neues Produkt möglicher Weise
    erzielen?
 

[Beispiel einer Conjoint-Analyse für Handys]

 
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Strategische Planung Forschung Optimierung
Was ist eigentlich...

...User Experience?
Erweiterte Usability-Sichtweise, geprägt von Apple-Computers Mitte der 80er Jahre.
   Demnach gehen bei Produkten neben der Nutzungssqualität an sich auch Erfahrungen mit der Verpackung, der Gebrauchsanleitung, dem Lieferservice, dem Kundendienst etc. als Qualitätskriterien in die Bewertung des Kunden bzw. Nutzers ein.
   User Experience berücksichtigt daher auch Aspekte der Erfahrungen mit einem Produkt, die über die "reine" Nutzung hinaus gehen, bzw. ihr vorgeschaltet sind.

 
 

...Usability?
Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit eines beliebigen Produkts oder einer Dienstleistung.
   Gemäß der ISO-Norm 9241-11 ist Usability das "Ausmaß, in dem ein Erzeugnis von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Handlungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen".

 
 

...Ergonomie?
Die Ergonomie (von griech. "ergon" (Arbeit, Werk) und "nomos" (Gesetz, Regel)) ist die Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzern und Objekten.
   Ein Ziel der Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen und Werkzeuge an den Menschen.
   Dazu werden Tätigkeiten und Leistungen unter Einbeziehung subjektiver und objektiver Faktoren und Prozesse analysiert und optimiert.
   Erste Ergonomie-Ansätze gab es in Deutschland durch das Bauhaus, als "Geburtsstunde" der Ergonomie kann aber der 2. Weltkrieg angesehen werden.

 
 

...Human Factors?
Human Factors ist ein synonymer Begriff für Ergonomie. Er ist vor allem im Anglo-Amerikanischen Kulturraum gebräulich.