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- Planung
und Design von Informationsarchitektur (IA) - |
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- Beschreibung:
Diese Methode führt zu effektiver Gruppierung, Bezeichnung
und zur korrekten Auswahl visueller und logischer Produktdetails
wie Navigationsmenüs, Text und Schriftarten, Bildern
und anderen wichtigen Elemente (z.B. Dokumente, andere
kontextrelevante Inhalte). Als Richtlinie dienen die internationalen
Industrienormen DIN EN ISO 9241
und 13407
.
- Urheber:
Historische Wurzeln (Konstruktion und Betrieb von Bibliotheken):
Deinokrates sowie Demetrios von Phaleron. Zeitgenössische
IA-Autoritäten: Louis Rosenfeld und Peter Morville
- Ziel:
Informationsarchitektur hat das Ziel, Kunden bzw. Endnutzern
zwei Hauptnutzen aus strukturierter und unstrukturierter
Information zu bieten: Auffindbarkeit und Nützlichkeit.
- Besonderheiten:
Während die Auffindbarkeit
von Inhalten eine Frage der Strukturierung ist (z.B. in
Navigationsmenüs, bei gemeinsamen Datenstrukturen
großen Umfangs, bei physikalischen Verkaufsflächen
wie Einkaufszentren oder Supermärkten und technischer
Literatur wie Gebrauchsanweisungen), ist die Nützlichkeit
eng mit der kontextuellen
Relevanz
der Inhalte verknüpft.
Dies zeigt, daß Informationsarchitektur nicht nur
große praktische Bedeutung für das optische
und logische Design von Web- und WAP-sites, Software-Anwendungen
jeglicher Art, Datenstrukturen großen Umfangs, Gebrauchsanweisungen
und sogar für real vorhandene Geschäfte hat.
Sie ist auch ein bestimmender Performance-Faktor für
eng mit dem Management digitaler Informationen verbundener
IT-Systeme (wie z.B. Content-Management-Systeme, Portal-Software-Anwendungen
und Suchmaschinen) und Dienstleistungen aus diesem Bereich.
- Beantwortete
Fragen :
Wie entwerfen wir ein brauchbares Schema der Subjekt-
Klassifizierung
zum thematischen Suchen und Einkaufen?
Wie müssen wir die interne Suchmaschine unseres
Web-Portals
gestalten, damit sie verständlich ist und die
wichtigsten
Informationen in kürzester Zeit liefert?
Wie können wir die grundlegenden Erfolgsprinzipien
von
Amazon,
eBay und Google - wie z.B. kontextuelle und/oder
soziale
Navigation, "collaborative filtering" - für
unser
Web-/WAP-Portal
oder unseren Verkaufsraum adaptieren
oder
variieren?
Wie können wir Kundenbeurteilungen oder praktische
Erfahrungen
der Mitarbeiter wirksam einsetzen, um ein
verläßliches
Empfehlungssystem zu schaffen?
Wie können wir dafür sorgen, daß der Shop
keine Kunden
verliert,
während sie ihre Einkaufskarten ausfüllen und/oder
sich
abmelden?
Welche Navigations- und Hilfe-Werkzeuge müssen wir
anbieten,
um Produktivität für unser Intranet zu erreichen?
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| Anforderung |
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Probleme |
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Lösungen |
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Positives
Beispiel |
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| AUFFINDEN
VON INFORMATION |
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Nutzer verschwendet Zeit
durch Suche in einer Vielzahl von Orten und Systemen
Nutzer verfehlt die Durchsuchung aller relevanten
Quellen |
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"One-stop"-
Informations-
zugang |
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Google |
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BROWSING/
INFORMATIONS-
SUCHE
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Nutzer kann die angezeigte
Information nicht leicht und schnell erfassen und
durchsuchen
Informations-Struktur variiert zwischen Systemen
und/oder Formaten
Nutzer erhält verwirrende Ergebnisse |
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Klassifizierungs-
Systeme an kontextuelle Bedürfnisse angepaßt
Gleichbleibendes Format |
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eBay |
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| QUALIFIZIERUNG
DER INFORMATION |
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Nutzer findet überholte,
überflüssige oder bedeutungslose Information
Nutzer braucht zuviel Zeit um herauszufinden, ob
Qualität und Bedeutung der Information seinen
Anforderungen entsprechen. |
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Motivation des Nutzers
zur Fortsetzung der Suche
Schaffen von Vertrauen durch Einbindung der Erfahrungen
anderer Nutzer |
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Amazon |
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...Empathisches
Design?
Der Begriff empathisch (aus dem Griechischen: mitfühlen)
beschreibt die Fähigkeit, sich in die Lage einer
anderen Person zu versetzen, seine/ihre Gefühle
zu teilen und auf diese Weise Verständnis und
Verhalten des anderen Menschen zu begreifen.
Empathisches Design soll Firmen
dazu verhelfen, Produktverbesserungen im kundeneigenen
Umfeld durchzuführen, indem Bedürfnisse
erkannt und angesprochen werden, die für die
Projektverantwortlichen und Mitarbeiter nicht unbedingt
ersichtlich sind.
Auf diese Weise sollen durch Nutzer
entdeckte neue Nutzungsmöglichkeiten bestehender
Produkte entwickelt wie auch aufgedeckte Probleme
behoben werden.
Dazu wird in folgenden fünf Schritten
vorgegangen:
- Kundenbeobachtung,
- Datensammlung mittels visueller,
auditiver und sensorischer
Erhebungen,
- Datenanalyse,
- "Brainstorming", und die
- Entwicklung von Prototypen
möglicher Lösungen. |
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