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User Experience Management-Methoden

Strategische Planung
- Use Experience-SWOT-Analyse -
  • Beschreibung:
    Im Rahmen einer UE-SWOT-Analyse werden die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (Engl.: Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats - SWOT) Ihres Produkts hinsichtlich der Befriedigung Nutzerbedürfnissen ermittelt. In diesem Kontext steht der Begriff "Nutzer" synonym für interne bzw. externe Kunden.

  • Urheber:
    Standard-SWOT: Stanford Research Institute (1960)

  • Ziel:
    Anpassung der Ressourcen, Fähigkeiten und Strategien von Unternehmen an das konkurrierende Kundenumfeld, in dem diese operieren.

  • Nutzen:
    Entdeckung und Freisetzung des Unternehmenspotentials zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen durch die Anpassung interner Prozesse, Strategien und Produkte an die entscheidenden Nutzerziele.

  • Besonderheiten:
    Die bisweilen nicht optimale wirtschaftliche Performance sogar großer Unternehmen verdeutlicht, dass sich viele Evaluierungsmethoden der Geschäftsstrategie (einschliesslich der Standard-SWOT-Analyse) zu wenig auf den Nutzer bzw. Kunden als den vermutlich wichtigsten Teil des Produktdesigns konzentrieren.

    Ohne eine derart klare Konzentration und strukturierte Herangehensweise zur Ansprache und Befriedigung der Nutzerbedürfnisse bleiben die Produkte im Regal bzw. werden durch den Nicht-Gebrauch daran gehindert, die ursprünglich mit der Entwicklung verfolgten Produktivitätsgewinne zu erreichen. In diesem Falle bleibt jede vorhergehende Analyse der Geschäftsstrategie sowie bezüglich der Optimierung interner Prozesse, konkurrierender Unternehmen und Produkte etc. wirkungslos. Die UE-SWOT-Analyse füllt diese Lücke.

  • Beantwortete Fragen :
    Wie sieht die Wettbewerbssituation aus - aus Sicht unserer
    Zielgruppe?
    Welchen Beitrag leisten unsere internen Prozesse,
    Gewohnheiten und Strategien zu diesem äußeren Zustand?
    Welche Rolle spielen Konkurrenz-Unternehmen bzw.
    -Produkte?
    Welchen Marktanteil kann ein neues Produkt oder eine neue
    Dienstleistung wahrscheinlich erreichen?
 

[Beispiel einer User Experience-SWOT-Analyse]

 
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Was ist eigentlich...
 

....User Experience?
Erweiterte Usability-Sichtweise, geprägt von Apple-Computers Mitte der 80er Jahre.
   Demnach gehen bei Produkten neben der Nutzungssqualität an sich auch die praktischen Erfahrungen des Kunden mit der Verpackung, der Gebrauchsanleitung, dem Lieferservice, dem Kundendienst etc. als Qualitätskriterien in die Bewertung des Kunden bzw. Nutzers ein.
   Diese Kriterien sind von entscheidender Bedeutung hinsichtlich wichtiger Geschäftsaspekte wie z.B. Markentreue, Mundpropaganda etc.
   User Experience berücksichtigt daher auch Aspekte der Erfahrungen mit einem Produkt, die über die "reine" Nutzung hinaus gehen, bzw. ihr vorgeschaltet sind.