Beschreibung:
Häufig stehen für unterschiedliche Fragestellungen
eine Reihe von strategischen Messgrößen zur
Verfügung. GQM liefert über einen Abgleich von
Zielen (Goals) mit Metriken
(Metrics) über geeignete
Fragen (Questions) einen
pragmatischen Ansatz, die jeweils passenden Messgrößen
für eine spezifische Fragestellung auf Grund rationaler
Überlegungen und nachvollziehbarer Anforderungen
auszuwählen und zu kontrolieren.
Urheber:
NASA Goddard Space Flight Center
Ziel:
Auswahl der für das jeweilige Unternehmen und/oder
Projekt angemessensten Messgrößen bei unterschiedlichen
Benchmarking-Aufgabenstellungen
Nutzen:
Projektmanager erhalten durch die GQM-Methode sowohl ein Portfolio
von spezifischen, relevanten Einflussgrößen
als auch
einen pragmatischen Ansatz zu deren Überwachung
Benchmarking-Programme ändern ihre Richtung: a) von "metrik-basiert"
zu "ziel-basiert", b) von "global"
zu "spezifisch"
Die Definition von Zielen und zu ihnen führenden
Maßnahmen wird
auf spezifische, relevante Randbedingungen individuell zugeschnitten
GQM verbindet Prozess- mit Produkt-Sichtweisen
Die Kontrolle des Erreichens multipler Ziele wird erleichtert
Besonderheiten:
Bei der GQM-Methode dienen die Analyse-Fragen der Erhöhung
des Verständnisses der Messziele sowie deren Operationalisierbarkeit.
Sie helfen ein Verständnis dafür und Konsens
darüber zu erlangen, wann Messziele konkret erreicht
sind. Die Beantwortung der Fragen dient daher indirekt
der Zielüberprüfung.
Sind die Fragen definiert, können sie mit Hilfe von
geeigneten Indikatoren (Diagrammen) visualisiert werden.
Auf der Basis der Analyse-Fragen werden letztendlich die
Metriken (die tatsächlichen Messinhalte) bestimmt,
Messpläne erstellt und instrumentiert und die Ergebnisse
für das Projekt oder die Organisation genutzt.
Beantwortete
Fragen:
Welche Messgrößen sind für unser Benchmarking-Projekt
die geeignetsten?
Welche können ausgeschlossen werden?
Wie vermeiden wir ein Projekt-Monitoring auf der Basis
von Emotionalität
und den persönlichen Vorlieben der verschiedenen
Interessenvertreter?
Wie können wir das Projekt-Monitoring sowohl mit übergeordneten
Zielen der Organisation als auch den Gegebenheiten
des Marktes verknüpfen?
....User Experience?
Erweiterte Usability-Sichtweise, geprägt von
Apple-Computers Mitte der 80er Jahre.
Demnach gehen bei Produkten neben
der Nutzungssqualität an sich auch die praktischen
Erfahrungen des Kunden mit der Verpackung, der Gebrauchsanleitung,
dem Lieferservice, dem Kundendienst etc. als Qualitätskriterien
in die Bewertung des Kunden bzw. Nutzers ein.
Diese Kriterien sind von entscheidender
Bedeutung hinsichtlich wichtiger Geschäftsaspekte
wie z.B. Markentreue, Mundpropaganda etc.
User Experience berücksichtigt
daher auch Aspekte der Erfahrungen mit einem Produkt,
die über die "reine" Nutzung hinaus
gehen, bzw. ihr vorgeschaltet sind.